Kolkwitz schließt mit Hortbau weitere Millioneninvestition ab

Als verstecktes Juwel wird der neue Kolkwitzer Hortbau samt Kinder- und Jugendtreff bezeichnet. Das drei Millionen Euro teure Gebäude liegt etwas versteckt zwischen der Kolkwitzer Grundschule und dem Kolkwitz-Center. Am 17. November wurde es feierlich eingeweiht. Aufgrund steigender Schülerzahlen wurde der Neubau notwendig. Neben dem Hort in der Schulstraße gibt es nun ein weiteres Hortgebäude für die Grundschule welches 990 Quadratmeter Platz bietet.

Fünf Klassen sind hier derzeit untergebracht. Bis zu 140 Kinder können hier von pädagogischen Fachkräften nach der Schule betreut werden. Kern des offenen Konzeptes im Haus 2, so die Bezeichnung für das neue Gebäude, sind die Funktionsräume. Hierzu gehören der Leseraum, das Kinder-Café, der Kreativraum, ein Bauraum, ein Hausaufgaben-Raum, ein Bewegungsraum sowie ein Theater- und Rollenspiel-Raum.

Der Eingangsbereich mit Rezeption ist der Dreh- und Angelpunkt des Hortes. Hier können sich die Kinder je nach Neigung, Interessen und Leidenschaften entscheiden in welchem Raum sie sich aufhalten möchten und dies mittels eines Pins dann auch festlegen. So wissen die Erzieher stets wo sich die Kinder gerade aufhalten. Offenes Konzept heißt aber nicht, dass jedes Kind machen kann was es will. Es erfolgt eine enge Absprache mit den pädagogischen Fachkräften die ihrerseits den Kindern Angebote unterbreiten.

Im Kinder- und Jugendtreff nebenan, der wie erwähnt bislang in den Containern untergebracht war, werden Kinder von der 5. Klasse bis zum 27. Lebensjahr betreut. Auch hier gibt es jetzt für Kolkwitz eine moderne Einrichtung mit großer Küche, Sportraum inklusive Tischtennis, Billard- und Kickertisch sowie Dart. Zwei weitere Räume mit Fernseher und Spielkonsole bieten Platz zum geselligen Beisammensein.

Das hochmoderne Gebäude wurde von den Architekten mayerwittig entworfen und kostet drei Millionen Euro. 610 000 Euro kamen vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und 90 000 Euro vom Landkreis Spree-Neiße.

Der Bürgermeister Karsten Schreiber ist stolz nach der neuen „Naturkita Kinderwelten“ in der Bahnhofstraße, welche vier Millionen Euro kostete, in diesem Jahr mit dem neuen Hort- und Jugendtreff ein weiteres millionenschweres Bauprojekt abschließen zu können. Mit dem neuen Anbau der Krieschower Grundschule steht ein weiteres Großprojekt bereits in den Startlöchern und auch der Schulneubau des Landkreises am Annahofer Graben stärkt die Infrastruktur der Gemeinde, freut sich der Bürgermeister. Insgesamt, so Karsten Schreiber, wurden in den vergangen vier Jahren durch die Gemeinde 9,7 Millionen Euro Fördermittel für die Bauprojekte in den Orten aber auch etwa für die Ausstattung der Gemeindebibliothek eingeworben.

Einen Videobeitrag von Niederlausitz aktuell finden Sie hier: https://youtu.be/b9qncgS5Fsg

 

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