Im Ticker: Aktuelle Informationen zur Afrikanischen Schweinepest im Landkreis Spree-Neiße

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22.09.2020

  • Info-Telefon zur Afrikanischen Schweinepest: Rufnummer: 0331 866-5666. Das Verbraucherschutzministerium und das Landwirtschaftsministerium des Landes Brandenburg haben gemeinsam ein Info-Telefon zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) eingerichtet. Unter der Rufnummer 0331 866-5666 beantworten Beschäftigte aus beiden Ministerien von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 13 Uhr Fragen rund um das Thema Afrikanische Schweinepest. Auch die betroffenen Landkreise Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und Oder-Spree schalten Bürgertelefone zur ASP frei. Verbraucherschutzministerin  Ursula Nonnemacher: „Trotz aller Abwehrbemühungen ist die Afrikanische Schweinepest jetzt auch in Brandenburg nachgewiesen worden. Jetzt gilt es, die Tierseuche auf ein möglichst kleines Gebiet einzudämmen und auf jeden Fall zu verhindern, dass die Infektion auf Hausschweinbestände übergreift. Dafür müssen zahlreiche Maßnahmen wie die Ausweisung von Restriktionszonen sowie ein vorläufiges Jagdverbot im gefährdeten Gebiet ergriffen werden. Grundlage für alle Maßnahmen ist die Schweinepest-Verordnung. Mit dem Info-Telefon bauen wir unser Informationsangebot weiter aus, um Fragen dazu zu beantworten. Für den Menschen ist die Tierseuche ungefährlich.“
    Agrarminister Axel Vogel: „Die Situation für Landwirte und Waldbewirtschafter hat sich mit der Feststellung der Afrikanischen Schweinepest im Wildschweinbestand zugespitzt. Sie müssen gravierende wirtschaftliche Folgen befürchten. Die Landesregierung nimmt ihre Sorgen sehr ernst. Wir befinden uns in einem intensiven Austausch, um alle Fragen zu notwendigen Maßnahmen zu klären und deren Auswirkungen zu begrenzen. Oberstes Ziel ist es, die Hausschweinbestände vor der Afrikanischen Schweinepest zu schützen.“
    Auch die von den eingerichteten Restriktionszonen betroffenen Landkreise haben Telefon-Nummern für Fragen aus der Bevölkerung freigeschalten:
    Landkreis Spree-Neiße: 03562 986 100 44 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr)

22.09.2020

  • Spürhunde helfen bei der Fallwildsuche. Seit Montag sind im Kerngebiet bei Schenkendöbern zwei Suchhundestaffeln aus Schleswig-Holstein und Rheinland Pfalz zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) unterwegs. Nach Helikopter und Drohnen werden nun im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa zehn Hundeführer mit zehn Hunden im Kerngebiet aber auch im gefährdeten Gebiet eingesetzt, um nach möglichen Kadavern Ausschau zu halten. Diese Maßnahme ist eine ganz besondere und neue Herausforderung für den Landkreis, mit der Hoffnung noch schneller und wirkungsvoller die ASP hier vor Ort zu bekämpfen.
    Bislang wurden 31 Proben an das Landeslabor Berlin-Brandenburg gesendet. Mit Stand von Montag, den 21.09.2020, wurden offiziell vom Nationalen Referenzlabor für ASP des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Insel Riem bei vier Wildschweinkadaver im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa, das Virus der ASP bestätigt.

18.09.2020

  • Weitere Wildschweinfunde im Kerngebiet
    Mit Beginn der Fallwildsuche im Kerngebiet in der Gemeinde Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa wurden am 17. September 2020 weitere fünf Wildschweinkadaver aufgefunden. Somit wurden insgesamt 10 tote Tiere in der abgesperrten Zone geborgen.
    Die toten Wildschweine werden im Landeslabor Berlin-Brandenburg zurzeit beprobt.

17.09.2020

  • Wildschweinfunde nach erster Fallwildsuche

    Mit Beginn der gestern gestarteten Fallwildsuche im Kerngebiet bei Schenkendöbern in der Gemeinde Schenkendöbern im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa wurden vier Wildschweinkadaver aufgefunden.

    Die toten Wildschweine werden im Landeslabor Berlin-Brandenburg zurzeit beprobt. Am Freitag-Vormittag, dem 18.09.2020, erwartet der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa die Testergebnisse.

16.09.2020

  • Wie das Verbraucherschutzministerium in Potsdam mitteilt, gab es fünf weitere bestätigte Fälle der Seuche. Fundort war das Gebiet Neuzelle (Kreis Oder Spree).

15.09.2020

14.09.2020

  • Der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa hat eine Hotline eingerichtet, an die sich die Bürgerinnen und Bürger zu allen Fragen rund um das Thema Afrikanische Schweinepest wenden können. Unter der Rufnummer 03562 986 10044 stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeier der Kreisverwaltung als Ansprechpartner zur Verfügung. Falls sich Fragen ergeben, die nicht sofort am Telefon beantwortet werden können, werden diese notiert, anschließend hausintern zur Abklärung weitergeleitet und mit einem zeitnahen Rückruf beantwortet.

14.09.2020

11.09.2020

10.09.2020

  • Nach der Meldung von Fallwild in Form eines weiblichen Wildschweines der Altersklasse 2 am Montag, dem 7. September 2020, durch den zuständigen Jäger im Eigenjagdbezirk im Ortsteil Sembten in der Gemeinde Schenkendöbern, wurde am heutigen Donnerstag, dem 10. September 2020, um 11:15 Uhr durch das Friedrich Löffler Institut in Riems endgültig bestätigt, dass das verweste Tier den Virus der Afrikanischen Schweinpest enthält. Im Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa wurden unverzüglich der Krisenstab einberufen und entsprechende Maßnahmen festgelegt. Neben der Information der Bevölkerung umfasst dies in einem ersten Schritt die Einrichtung von Restriktionszonen. Die Kernzone umfasst dabei einen Umkreis von bis zu drei Kilometern vom Fundort. Diese Abgrenzung wird mit einem elektrischen Zaun abgesichert sowie mit einem Betretungs- und Ernteverbot belegt. Bei der zweiten Zone mit einem Radius von 15 Kilometern handelt es sich um das sogenannte gefährdete Gebiet, dem der dritte Radius mit einer Weite von 30 Kilometern folgt. Im gefährdetem Gebiet gibt es 17 gemeldete Schweinehaltungen, davon eine in der Kernzone. Die ersten Beprobungen sind bereits angelaufen. Weiterhin wird jedes erlegte bzw. gefundene Fallwild beprobt und zu einer Kadaversammelstelle nach Bresnichen gebracht. Die Sammlung und Beprobung der erlegten und gesammelten Schweine führt der Holzhof Tauer durch. Als weitere Maßnahme koordiniert der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa in enger Abstimmung mit den Landkreisen Dahme Spreewald und Oder-Spree einen Zaunbau. Ebenso wird der Landkreis vom Tierseuchenbekämpfungsdienst des Landes Brandenburg vor Ort unterstützt.

Pressemitteilung Landkreis Spree-Neiße vom 10.09.2020

Eine Pressemitteilung der Landesregierung vom 10.09.2020 lesen Sie hier. (Bitte anklicken).

Informationen zur Afrikanischen Schweinepest

Hotline beim Landkreis:
03562 986 10044 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr)

Infotelefon Land Brandenburg:
0331 866-5666 (Montag bis Freitag 9 bis 13 Uhr)

Informationen: Wissenswertes zur Tierseuche finden Sie beim Deutschen Jagdverband oder hier beim Landwirtschaftsministerium (bitte anklicken).

Tierseuchenzonen:  im Landkreis bitte hier anklicken (Stand 14.09.2020).

Übersicht Karten gefährdetes Gebiet

Übersicht der Schutzzonen

Hinweise zum Umgang: Handzettel

Tierseuchenallgemeinverfügung des Landkreis Spree Neiße

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