Sieger des Architektenwettbewerbes für Schulneubau in Kolkwitz gekürt

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Der im September 2019 durch den Landkreis Spree-Neiße ausgelobte Wettbewerb „Neubau inklusive Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe und Dreifachsporthalle” in Kolkwitz wurde nach eintägiger Sitzung des Preisgerichts am 8. Januar 2020 gekürt. Am Mittwoch, dem 15. Januar 2020, gaben Landrat Harald Altekrüger sowie die mit der Auslobung des Wettbewerbes beauftragte Architektin, Ulrike Poeverlein, und der Vorsitzende der Jury, Frank Zimmermann, die Sieger bekannt:

Anerkennung – Prof. Sommer Architekt und Co. GmbH.

Die Sieger: 
1. Preis  SEHW Architektur GmbH (Berlin)
2. Preis  huber staudt architekten.de (Berlin)
3. Preis TRU Architekten Part mbH (Berlin)

Landrat Harald Altekrüger mit dem Geschäftsführer der SEHW Architektur GmbH Hendrik Rieger, dem Vorsitzenden des Bildungsausschusses Raik Nowka und dem Bildungsdezernenten des Landkreises Spree-Neiße Michael Koch (v.l.).

Landrat Harald Altekrüger dankte allen beteiligten Architekten und Landschaftsplanern für die eingereichten Arbeiten und betonte mit Blick auf die Schule: „Der Landkreis Spree-Neiße legt viel Wert auf eine hervorragende Bildungsinfrastruktur, um den Schülerinnen und Schülern der Region die Möglichkeit an die Hand zu geben, die Welt zum Positiven zu verändern. Vor allem mit Blick auf den anstehenden Strukturwandel werden die Bildung und darauf aufbauend die Innovationskraft des Landkreises Spree-Neiße maßgeblich von diesem Faktor abhängen.“

Ulrike Poeverlein erklärte die Wettbewerbsmodalitäten der EU-weiten Ausschreibung. Insgesamt wurden 58 Entwürfe eingereicht wurden, darunter auch einer aus Spanien und einer aus Italien. Aus diesen wurden 14 Architekturbüros ausgesucht. 11 Büros beteiligten sich am Wettbewerb. Der Auslober erwartete von den Wettbewerbsteilnehmern überzeugende städtebauliche und freiraumplanerische Konzepte und einen funktional und gestalterisch interessanten Entwurf für das Gebäudeensemble aus Schul- und Sporthallenneubau mit attraktiver Gestaltung der Sport- und Pausenfreiflächen. Dabei war auch die Erschließung des Schulgrundstückes für den öffentlichen Busverkehr zu berücksichtigen. Genau diese Bedingungen wurden, so der Juryvorsitzende Frank Zimmermann während der Bekanntgabe der Sieger, am besten von der SEHW Architektur GmbH um den Diplom-Architekten Hendrik Rieger erfüllt.

Die Schule soll etwa 30 Millionen Euro kosten und im Schuljahr 2022/23 eröffnen.

Ulrike Poeverlein (1.v.l.) , Landrat Harald Altekrüger (2.v.l.) und Frank Zimmermann (1.v.r.) mit dem Siegerteam der SEHW Architektur GmbH aus Berlin um den Geschäftsführer Hendrik Rieger (3.v.r.). Fotos: Landkreis Spree-Neiße

Hier die Siegerentwürfe im Detail im pdf-Format( bitte anklicken):

Hinweis: Die  letzten elf Entwürfe des Wettbewerbes sind auch bis zum 31. Januar im Kreishaus in Forst ausgestellt und werden im Anschluss Anfang Februar im Kolkwitzer Rathaus (Ratssaal) zu sehen sein.

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